Stil: Bunt&Bild | Text

Grundstücksmarktbericht

 

Rahmenbedingungen

 

Die Stadt Renningen (Kreis Böblingen) mit ca. 17.000 Einwohnern, 3.112 ha Fläche (davon Renningen 2.126 ha, Malmsheim 986 ha) liegt in der Region Stuttgart im Einzugsbereich der Landeshauptstadt Stuttgart.

Der Grundstücksmarkt der Jahre 2003-2004 war, wie in den Vorjahren, wegen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland mit einer nach wie vor hohen Arbeitslosigkeit sowie aufgrund der finanziellen Belastung der privaten und öffentlichen Haushalte, durch eine zurückhaltende Investitionstätigkeit geprägt.

Im Bereich Wohnen erhöhte sich in den Jahren 1998-2001 die Investitionsbereitschaft insbesondere durch die Erschließung des Baugebietes "Schnallenäcker I" in Malmsheim mit familienfreundlichen und öffentlich geförderten Objekten bei Wohnungseigentum und Reihen-hausbebauung, sowie durch ein deutlich niedrigeres Preisniveau als noch zu Beginn der 90er Jahre. 2003-2004 ging die Investitionsbereitschaft, bedingt durch die überwiegend fertiggestellte Bebauung in diesem Baugebiet, deutlich zurück.

Im Bereich Gewerbe signalisieren die im Baugebiet Wolfäcker III verkauften Grundstücke mit der schon vorhandenen Bebauung in dem verkehrlich und wirtschaftlich günstig liegenden Gewerbe-gebiet eine bislang wirtschaftlich positive Entwicklung der Stadt Renningen.

Dennoch hat die bundesweit schwierige wirtschaftliche Gesamtsituation zu einer Verschiebung weiterer Erschließungsmaßnahmen und einer gewissen Kaufzurückhaltung geführt.

Zu Beginn des Jahres 2005 setzte sich die problematische Entwicklung der Jahre 2003-2004 fort. Weiterhin stagnierende Einkommen,  sowie wesentlich zurückgeführte Impulse von Bund, Land und Gemeinden bei der Infrastrukturausstattung und Verbesserung der Wohnungs-, Wirtschafts- und Verkehrsbedingungen, stellen erschwerte Bedingungen für die Finanzierung von Bau- und Grundstücksinvestitionen dar. Entsprechend werden auch der Stadt Renningen bei verringerter oder gestreckter Förderung durch Bund, Land und Kreis, sowie durch erhöhte Umlagen, Sozialausgaben und verringerten Gewerbesteuereinnahmen weiterhin weniger eigene Mittel für Investitionen zur Verfügung stehen.