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Weitere Informationen

Wir sind für Sie da

Kläranlage Renningen
Betriebsleiter
Günter Marohn
Furtwiesen 2
71272 Renningen

Tel.: 07159 924-144
Fax: 07159 18872
E-mail schreiben

Betriebszeiten: 
Mo.-Do. 07:00-12:00 Uhr u. 12:45-16:30 Uhr
Fr. 07:00-12:00 Uhr

Allgemeine Informationen über die Kläranlage

Seit 1967 ist die Kläranlage Renningen in Betrieb. Die fortschreitende Stadtentwicklung und der damit verbundene zunehmende Abwasseranfall, die gestiegenen Anforderungen an die Abwasserreinigung und die Anpassung der Klärtechnik an den neuesten Stand machten es 1992 erforderlich, die Kläranlage aus- und umzubauen.

2005 wurde die Kläranlage um eine "Solare Klärschlammtrocknungsanlage" erweitert. Diese ermöglicht es, den bisher anfallenden Klärschlamm auf ca. 1/3 der bisherigen Menge zu reduzieren. Die Kläranlage Renningen ist nun mit ihren Erweiterungen und Verbesserungen in der Lage, das Schmutzwasser der Haushalte und Betriebe heute und künftig sauber, mechanisch und biologisch gereinigt in den natürlichen Wasserkreislauf zurückzugeben.

Bis in Renningen wieder sauberes Wasser in den Rankbach entlassen werden kann, durchläuft das Schmutzwasser einen vierstufigen Reinigungsprozess. In mechanischen, biologischen, chemischen und physikalischen Schritten werden dem Wasser fast alle Schmutzstoffe entzogen, bevor es in den natürlichen, sich selbst reinigenden Wasserkreislauf zurückgegeben wird.

Da die Kläranlage bei Regen nicht das häusliche und gewerbliche Abwasser und das  Regenwasser gleichzeitig aufnehmen kann, gibt es in Renningen und Malmsheim Regenrückhaltebecken, in denen das Wasser zunächst aufgefangen und nach Regenende sukzessive der Kläranlage zur Verarbeitung zugeführt wird. Alle Prozesse in der Kläranlage Renningen laufen im 24-Stunden-Betrieb. Der Betriebsleiter und seine Mitarbeiter werden hierbei mit EDV, Labors, Mess- und Regeltechnik bei ihrer Arbeit und Kontrollfunktion unterstützt.

Abwasserreinigung

Das Schmutzwasser wird in der Renninger Kläranlage zunächst mechanisch in einer Rechenanlage von sämtlichen Grobstoffen befreit. Die Aussortierung schwerer mineralischer Stoffe erfolgt in der Sandfanganlage mit Fettfang. Im anschliessenden Vorklärbecken werden die feinen Stoffe aussortiert.

Die Hauptarbeit zur Abwasserreinigung geschieht aber in der biologischen Stufe, wo Wasser von organischen Substanzen gereinigt wird. Im sogenannten Belebungsbecken wird unter optimalen Lebensbedingungen eine arbeits- und leistungsfähige Biologie aufgebaut und betrieben (unzählige Mikroorganismen auf engstem Raum), die mit Hilfe von künstlich zugeführtem Sauerstoff (Drucklufteintrag) eine hohe Abbauleistung erbringen. Durch spezielle Prozessabläufe und Zugabe von Metallsalzen werden in der biologischen Stufe des erweiterten Klärwerks zusätzlich Phosphate abgebaut, die eine weitere Belastungsquelle natürlicher Gewässer darstellen.

Was nach allen Klärprozessen übrig bleibt, ist der sogenannte Klärschlamm. Dieser wird in verschiedenen Verfahrensschritten so lange eingedickt und entwässert, bis er auf ca. 1100 t/Jahr geschrumpft ist. Auf einem dieser Schritte sorgt er sogar für die Gewinnung wertvoller Energie, mit welcher der Faulturm, die Kläranlage und der benachbarte Bauhof beheizt werden. Durch die neue "Solare Klärschlammtrockenanlage" wird die bisherige entwässerte Klärschlammmenge von ca. 1100 t/Jahr durch den weiteren Entzug von Wasser auf rd. 400 t/Jahr reduziert und kann nun in einer Verbrennungsanlage entsorgt werden.

Wie funktioniert die Klärschlammtrocknung?

Durch die transparente Dacheindeckung und Wandverkleidung kann die Solareinstahlung den auf dem Boden ausgebrachten feuchten Klärschlamm erreichen und ihn erwärmen. Hierdurch verdunstet die enthaltene Feuchtigkeit, die durch Luftaustausch ins Freie transportiert wird.

Gesteuerte Lüftungsklappen sorgen für einen gezielten Luftaustausch während der Trocknung. Je nach Witterungsbedingungen werden die Klappen und die Hochleistungsventilatoren in die für eine optimal Trocknung erforderliche Stellung gebracht. Eine zentrale Regel- und Messeinrichtung misst alle notwendigen Kennwerte wie Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit, Temperaturen ect. und berechnet und überwacht alle Einzelaggregate.

Die bisherige entwässerte Klärschlammmenge von ca. 1100 t/Jahr wird mit Hilfe der "Solaren Klärschlammtrocknungsanlage" durch den weiteren Entzug von Wasser um fast 2/3 der eingebrachten Menge auf rd. 400 t/Jahr reduziert und kann nun in einer Verbrennungsanlage entsorgt werden. 

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Betriebsleiter
Günter Marohn
Furtwiesen 2
71272 Renningen

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