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Stadtinformation

Appell des Bürgermeisters in Zeiten von Corona

Renningen, den 13.10.2020 
 
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
 
die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen haben uns allen in den letzten Wochen und Monaten einiges abverlangt. Ich möchte mich herzlich bei allen Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt bedanken, die sich in diesen Zeiten vernünftig und rücksichtsvoll verhalten haben und darüber hinaus sich bereiterklären, zu helfen. Unser oberstes Ziel bleibt weiterhin, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, um insbesondere gefährdete Personen innerhalb unserer Gesellschaft bestmöglich schützen und unser Gesundheitssystem weiterhin aufrechterhalten zu können. Wir müssen gemeinsam Sorge für unser aller Wohlergehen tragen und haben verantwortungsvoll zu agieren. Jeder kann helfen. Daher appelliere ich weiterhin an die nachbarschaftliche Hilfe: Unterstützen Sie sich gegenseitig, seien Sie füreinander da. Zeigen wir gemeinsam: Renningen steht zusammen!
 
Zu Beginn des Jahres hat die Pandemie Deutschland erreicht, die Regierung schränkte das öffentliche Leben drastisch ein. Das ist mittlerweile über ein halbes Jahr her, und die teilweise niedrigen Infektionszahlen hatten es erlaubt, viele der verordneten Regelungen und Beschränkungen des alltäglichen Lebens zu lockern. Doch die Situation ist weiterhin sehr dynamisch und die letzten Tage haben klargemacht: Das Corona-Virus hat keine Ferien gemacht. Mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen sollten wir uns bewusstmachen: Der beste Schutz gegen das Corona-Virus sind weiterhin wir. Wir können die Ausbreitung des Virus verlangsamen, in dem wir uns selbst und andere schützen. Halten Sie den notwendigen Abstand zu Ihren Mitmenschen ein, beachten Sie die Hygieneregeln wie regelmäßiges Händewaschen und tragen Sie Ihre Alltagsmaske. Diese ist nicht nur eine freundliche Geste der gegenseitigen Rücksichtnahme, sondern schützt im Zweifel auch Sie selbst. Angesichts der veränderten Lage im Land hat das Ministerium für Soziales und Integration am 6. Oktober 2020 die Pandemiestufe 2 ausgerufen. Es handelt sich dabei um die sogenannte „Anstiegsphase“, in der eine erhöhte Aufmerksamkeit und verstärkte Beobachtung der Lage sowie die erneute Sensibilisierung aller Beteiligten für die Bedeutung der Schutz- und Hygienemaßnahmen gilt. Wenn die 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis eine kritische Marke überschreitet, werden Höchstteilnehmerzahlen für Veranstaltungen und private Feiern festgelegt. Es gilt, Infektionsketten schnellstmöglich zu unterbrechen und Ausbrüche so einzudämmen, um erneute kontaktbeschränkende Maßnahmen zu verhindern.

Für Schülerinnen und Schüler gilt teilweise wieder Homeschooling, Menschen werden zu häuslicher Quarantäne verordnet, und wie wir in diesem Jahr Weihnachten feiern können, steht in den Sternen. Es sind unsichere Zeiten, und ich kann die Frustration darüber, die sich bei vielen Menschen breitmacht, verstehen. Dennoch möchte ich appellieren: die Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind jetzt wichtiger und notwendiger denn je. Im Hinblick auf die nun kommende kältere Jahreszeit und die Verlagerung von Gruppenaktivitäten in Innenräume darf unsere Vorsicht nicht nachlassen. Die letzte Zeit hat gezeigt, dass private Feiern im Freundes- und Familienkreis häufig zu einem Infektionsherd führen. Es ist im Einzelfall kritisch abzuwägen, in welchem Umfang private Feiern vertretbar sind. Vor allem im Winter und in geschlossenen Räumen wird es immer wichtiger, regelmäßig zu lüften. Zuletzt möchte ich auch auf die Corona-Warn App hinweisen, die nur dann effektiv Infektionsketten nachverfolgen kann, wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger die App installiert haben.
Die nächsten Tage und Wochen werden herausfordernd und es kann zu weiteren Einschränkungen im Alltag kommen. Der ausgelöste Stress, Wut und Misstrauen dürfen unsere öffentlichen Debatten nicht bestimmen. Es ist umso wichtiger, dass wir besonnen bleiben und zusammenhalten, höflich und respektvoll miteinander umgehen. Wir haben die letzte Zeit vergleichsweise gut überstanden, und sollten das, was wir in den letzten Monaten erreicht haben, nun nicht riskieren. Nur unser aller Umsichtigkeit und Einsicht hilft auch weiterhin das Infektionsrisiko zu minimieren. Passen Sie weiterhin auf sich auf, achten Sie auf Ihre Mitmenschen. Bleiben Sie gesund und trotz allem zuversichtlich!

Herzliche Grüße


Ihr Bürgermeister
Wolfgang Faißt

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