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Stadtinformation

Überflutungen im Stadtgebiet

 

Ursache war – nicht nur in Renningen sondern auch in unseren Nachbargemeinden – nicht das Hochwasserrisiko aus unseren Bächen und Flüssen, sondern der sehr starke Regen, der kleinflächig abgeregnet hatte.

Das Kanalnetz wird u.a. berechnet auf Basis des Versiegelungsgrads und der Niederschlagsidentität, die vom Deutschen Wetterdienst in Form der KOSTRA Niederschlagszeitreihen, bereitgestellt werden. Diese werden aufgrund aktueller Wetterdaten ständig fortgeschrieben.
Das Kanalnetz in Renningen ist nach dem Stand der Technik und unter den Empfehlungen der Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) für das 2-jährliche Niederschlagsereignis dimensioniert. Im Bereich von Sanierungen auf das 3-jährliche.

Das bedeutet, dass das Kanalnetz einmal alle zwei bzw. drei Jahre an seine Grenzen kommen darf.

Das Niederschlagsereignis von 6. September hatte eine Dauer von rund 30 Minuten bei einer Niederschlagsmenge von 31 l/m² (DWD, 33l/m² Kachelmannwetter). Eigene Erhebungen gehen von einer wesentlich höheren Niederschlagsintensität aus. Damit trat ein Niederschlagereignis auf, dass nach KOSTRA lediglich alle 10 Jahre auftreten dürfte.

Somit kam es zu einem Niederschlagsereignis, auf das das Kanalnetz nicht ausgelegt ist.

Vollgelaufene Keller und überflutete Tiefgaragen waren die Folge. Um die Hochwassergefahr nicht weiter zu erhöhen, wurden im Baugebiet Schnallenäcker Regenrückhalteräume mit einem Volumen von 4745 m³ geschaffen. Diese nehmen Regenwasser auf, lassen dieses teilweise versickern und geben Wasser sukzessive in den Rankbach ab. Neue Wohnbaugebiete verschärfen somit nicht die Hochwassersituation, da umfangreiche Retentionsprojekte berücksichtigt werden.
Die Stadt Renningen ist zudem seit Jahren an der Optimierung des bestehenden Kanalnetzes um den Schutz weiter auszubauen und zu erhöhen. Dennoch ist ein Restrisiko nicht auszuschließen.

Auch die Grundstückseigentümer sind hierbei in die Pflicht zu nehmen. So schreibt die Abwassersatzung der Stadt Renningen seit 1965 eine Sicherung gegen Rückstau bei Anschlüssen tiefer als die Straßenoberfläche vor (§19). Diese sollten auch regelmäßig auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden. Die Stadtverwaltung ist gerne bereit Ihnen im konkreten Fall Fragen zu beantworten. Kontakt: Michael Kohler, Tel.: 07159 924-136 Mail: michael.kohler@renningen.de.

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