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Bauen & Umwelt

Die Entscheidung zum Architektenwettbewerb Riedwiesensporthalle

Vorgeprüft und vorbereitet durch Herrn Gustke und Herrn Viereckel vom Büro StadtLandPlan hat ein 15-köpfiges Preisgericht aus 8 Fachpreisrichtern, besetzt mit fachkundigen Architekten, und 7 Sachpreisrichtern, den Vertretern aus Gemeinderat und Verwaltung, in mehreren Rundgängen die anonymisierten Arbeiten gesichtet und miteinander verglichen.   Über die Kriterien wie der städtebaulichen Einfügung in den Sportcampus, der Eingangssituation in die Halle, der inneren Organisation, dem Erlebnis des Zuschauens, Bewirtungsmöglichkeiten bis hin zur Materialwahl, Flächenbilanz, Belichtung und Klimatisierungsvorschlägen konnten am Ende 5 Arbeiten in den Endrundgang übernommen werden, wovon 4 für einen Preis vorgeschlagen wurden.   Die Arbeit vom Stuttgarter Büro „Drei Architekten“ wurde am Ende einstimmig als die beste Arbeit ausgewählt, gefolgt vom Büro Ackermann+Raff, Stuttgart (2. Preis), Gerhard Feuerstein, Lindau (3. Preis) und LRO Lederer, Ragnarsdottir Oei, Stuttgart (4. Preis).   Der prämierte erste Platz löst die Bauaufgabe mit einer getrennten Anordnung von 3-Feld-Halle und Gymnastikhalle, die in einem klaren Flachdachbaukörper angeordnet werden. Er nimmt die Raumkanten der Rankbachhalle auf und führt diese weiter, rückt aber nicht zu nahe an diese heran. Ein befestigter Außenbereich wendet sich den bestehenden Anlagen zu und festigt dadurch den Campuscharakters des Sportgeländes. Ein großzügig ausgelegtes Foyer verbindet die verschiedenen Funktionsbereiche. Die Wege für Sportler und Besucher sind kurz und übersichtlich. Die Gymnastikhalle ist direkt vom Foyer aus erlebbar, für die 3-Feld-Halle muss dies im Nachgang noch umgearbeitet werden. Die Umkleiden und Nebenräume sind auf gleicher Ebene liegend separiert, ohne abgetrennt zu sein. Über das zentrale Foyer gelangt man auch auf die obere Zuschauerebene. Die Küche ist hier gut angebunden. Die Konstruktion aus Holz und Beton ist ausgewogen und angemessen nach ihren Eigenschaften eingesetzt. Die klare, ruhige Fassadengestaltung überzeugt und ist konsequent aus der Anordnung der Innenräume abgeleitet. Die Holzfensterkonstruktion wird in Bezug auf Wartung und Unterhalt kritisch diskutiert, auch der innenliegende Sonnenschutz ist in der Wirkung nicht optimal und muss noch einmal überdacht werden. Nach seinen Kenndaten liegt der Entwurf im mittleren wirtschaftlichen Bereich, sowohl die Kubatur, als auch die Hüllflächen sind auf ein Minimum reduziert, ohne dabei auf räumliche und gestalterische Qualitäten verzichten zu müssen. Der nächste Schritt ist jetzt ein Überarbeiten der prämierten Entwürfe bis zum Sommer, der Vertragsschluss mit den Architekten kurz danach. Eine baugesuchsreife Planung bis in einem Jahr wäre eine schöne Sache, eine Fertigstellung in 2022 könnte funktionieren, die Zeitschiene ist aber noch von einer möglichen Fördergeldvergabe abhängig. Die Ausstellung aller 15 Arbeiten und Modelle kann bis zum 08.06.2019 zu folgenden Zeiten im Bürgerhaus besucht werden: Dienstags in der Zeit von 09.00 – 12.00 Uhr und 16:00 – 18:00 Uhr und donnerstags in der Zeit von 15.00 – 18:00 Uhr.

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